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January 21 2012
Europa steckt in der Krise
Das weiß inzwischen jedermann, denn die
Presse sagt es uns täglich, das Fernsehen ebenso, also ist es so. Auch
über Neuigkeiten aus den Krisenregionen weiß die Presse zu berichten, so
wie die ZEIT mit Ihrem Bericht Neuigkeiten aus der Krisenzone.
Doch so neu ist das doch auch nicht, schließlich wissen wir schon lange, dass diese Länder über ihre Verhältnisse gelebt haben. Woher? Natürlich aus der Zeitung und aus dem Fernsehen. Und dort haben uns Experten genau erklärt, woran es liegt. Beispiel die Griechen. Die gehen viel zu früh in Rente (zwar ein wenig später als die Deutschen aber ….), bei der Politik herrscht Vetternwirtschaft, die Löhne sind zu hoch usw. Bertelsmann, die INSM, das IZA und andere Organisationen, deren Experten für ihre zutreffenden Diagnosen weltbekannt sind, haben uns das bei Maischberger oder Will genau aufgezeigt und in den Nachrichtensendungen wird das Wissen verfestigt.
Man kann die Vetternwirtschaft auch nicht mit der Stellenvergabe in Deutschland vergleichen. Wenn z. B. Dirk Niebel in dem Amt, das er ursprünglich mal abschaffen wollte, nun zusätzliche Abteilungen schafft und mit FDP-Leuten besetzt, ist das etwas völlig anderes. Er braucht dort in den Schlüsselpositionen Leute mit politischem Weitblick, der, wie wir ja auch alle wissen, bei der FDP besonders ausgeprägt ist. Dass die Leute dann von der Materie wenig bis keine Ahnung haben, ist dabei wichtig. Stellen Sie sich vor, einer oder eine hätte nicht nur den FDP-üblichen politischen Weitblick, sondern dazu noch Ahnung von dem, was er tut. Das würde nicht nur den politischen Entscheidungen Abbruch tun, sondern zusätzlich bestünde die Gefahr, dass er/sie es wegen einer Sache so eilig hat, an die Arbeit zu kommen, dass er/sie völlig vergisst, zuvor das Gewissen an der Garderobe abzugeben. Man stelle sich das Fiasko vor, er/sie würde eine "Gewissensentscheidung" treffen, nicht auszudenken. Darüber kann man mal scherzen, evtl. auch mal rein theoretisch diskutieren, aber doch keinesfalls zur Anwendung bringen. Wie fürsorglich die FDP ist, beweist, dass sie ein einst abgeschafftes Gesetz wieder eingeführt hat, das bestimmten politischen Beamten, wenn sie bei einem Regime-Wechsel in den vorzeitigen Ruhestand geschickt werden (schließlich haben auch andere Parteien Freunde, die man unterbringen muss), zusätzlich 600,- Euro monatlich erhalten. Man sieht, im Entwicklungsministerium steht ein wahres Genie an der Spitze, mit sehr viel politischem Weitblick. Und es beweist, dass in Deutschland keine Vetternwirtschaft betrieben, sondern sehr sorgfältig vorgegangen wird.
Ich habe noch mal versucht, geistig Revue passieren zu lassen, wie der Ablauf war. Begann nicht alles (hier in Deutschland) mit der IKB. Hatten wir da nicht auch hervorragende Leute aus der Politik sitzen, die von der Pleite der IKB dann völlig überrascht wurden, u. a. Leute wie Steinbrück und Asmussen? Folgte nicht kurz danach die Pleite der HRE und wieder waren die beiden vorgenannten Politiker des damaligen Finanzministeriums involviert. War es nicht der möglicherweise künftige Kanzlerkandidat der SPD, Peer Steinbrück, dem genau einen Tag, nachdem die Mutter der HRE, die HupoVereinsbank, gesetzlich von ihrer Haftungspflicht befreit war, die Pleite der HRE feststellte? Einen Tag zuvor wäre die HupoVereinsbank noch haftungspflichtig gewesen, nun wurde uns, den Bürgern, diese Ehre zuteil, diese Bank zu retten. Das war der Anfang einer lustigen Retterei, weil Banken ja "systemisch" waren und um eine systemische Bank zu retten, machen wir ja gerne unsere Steuergelder locker.
Doch es ging uns nicht alleine so. Alle Euro-Länder mussten retten, auf Teufel komm raus. Aber womit, wenn kein Geld da ist? Natürlich in Form von Krediten, die uns die Banken leihen, die wir retten müssen. Noch schnell eine gesetzliche Änderung der Bilanzregeln für Banken (Steinbrück/Asmussen), damit sie die Abfallpapiere in der Bilanz zum Kaufwert, statt zum Zeitwert verbuchen können und schon war die Bankenkrise bewältigt. Ein Teil der rettenden Euro-Länder brach allerdings ein, weil sie die zusätzliche Steuerlast nicht mehr schultern konnten und prompt traten die Ratingagenturen auf den Plan und stuften diese Länder herunter.
Irgendwie, so mein Eindruck, kommt die Rolle der Rating-Agenturen in Presse und Fernsehen ein wenig zu kurz. Offenbar hat man vergessen, dass es diese Agenturen waren, die zusammen mit US-Banken die ABS-Pakete (Verbriefungen) der Schrottimmobilien geschnürt und dann mit dem besten Rating versehen haben. Das wiederum verleitete Banken weltweit, in diese Papiere mit Aussicht auf schnelles Geld viel mehr zu investieren, als sie vertragen konnten, womit aus dem "schnellen Geld" eine "schnelle Pleite" wurde. Nun kommen diese "ehrenwerten Agenturen" daher und stufen europäische Länder herunter. Jetzt müssen diese Länder gerettet werden, denn es sind ja Euro-Länder. Deshalb war man schnell einig, dass man einen "Rettungsfond" gründen müsse, den EFSF, in den jedes Euro-Land erst mal viel Geld einzahlen muss, das man natürlich nur mittels Krediten beschaffen kann, um die Länder zu retten, denen nicht nur die Ratingagenturen, sondern auch der Euro das Genick gebrochen haben. Der EFSF soll dann den Ländern Kredite geben, die ohnehin schon überschuldet sind und er vergibt diese Kredite nur, wenn dafür Auflagen von diesen Ländern erfüllt werden. Nichts Dramatisches. Sie müssen nur Staatsgut (möglichst unter Wert) verkaufen, Renten kürzen, Löhne senken und einfrieren und vor allem sparen. Das bringt diese Länder wieder auf die Beine, sagen zumindest die Experten. Wo allerdings die Einnahmen herkommen sollen, wenn die Binnenwirtschaft weitgehend lahmgelegt wird, die ohnehin schon hohe Arbeitslosigkeit massiv ansteigt, der Export nicht oder nur marginal ausgeweitet werden kann, dann aber nicht nur die Schulden getilgt und die Zinsen bezahlt werden müssen, darüber schweigen sich die Experten aus.
Man möge mir verzeihen, aber dieser Ablauf ist in meinen Augen derart primitiv und dumm, dass das nicht eine Abfolge von Fehlentscheidungen bei Politik, Banken und Ratingagenturen sein kann. Dahinter steckt Absicht. Doch äußert man das, wird man zum Verschwörungstheoretiker abgestempelt, so, als ob es keine Verschwörungen gäbe. Die ganze Entwicklung der BRD nach 1945 ist nichts als eine Verschwörung, in der man den Menschen vorgaukelt, Deutschland sei ein souveräner Staat. Das war er in diesem Zeitabschnitt zu keiner Zeit und das sagt nicht irgendwer, sondern der derzeitige Finanzminister auf einer Bankentagung. Folglich wissen es auch die Bankster. Für mich ist das eine Verschwörung übelsten Ausmaßes und ein Hinweis, dass so manch schienbar unabänderliche Entwicklung ein lange und sorgfältig geplanter Teil einer Verschwörung ist. So, wie man uns eine nicht vorhandene Souveränität vorgaukelt, wird uns auch eine nicht bestehende Demokratie vorgegaukelt. Die Bevölkerung kann und konnte keinerlei Einfluss auf politische Entscheidungen nehmen, von denen einige wohl nie hätten verwirklicht werden können, wenn Demokratie eine Rolle spielen würde. Ob der Euro eingeführt worden wäre, ist mehr als fraglich und ob der Lissabonvertrag mit Zustimmung einer Mehrheit der Bevölkerung Wirklichkeit geworden wäre, nachdem bereits bei den zuvor abgeschlossen EU-Vertragen deutlich wurde, dass diese EU ein undemokratisches und bürokratisches Monstrum ist, dass von Lobbys und nicht von der Politik regiert wird.
(Quelle: http://www.flegel-g.de/)
Doch so neu ist das doch auch nicht, schließlich wissen wir schon lange, dass diese Länder über ihre Verhältnisse gelebt haben. Woher? Natürlich aus der Zeitung und aus dem Fernsehen. Und dort haben uns Experten genau erklärt, woran es liegt. Beispiel die Griechen. Die gehen viel zu früh in Rente (zwar ein wenig später als die Deutschen aber ….), bei der Politik herrscht Vetternwirtschaft, die Löhne sind zu hoch usw. Bertelsmann, die INSM, das IZA und andere Organisationen, deren Experten für ihre zutreffenden Diagnosen weltbekannt sind, haben uns das bei Maischberger oder Will genau aufgezeigt und in den Nachrichtensendungen wird das Wissen verfestigt.
Man kann die Vetternwirtschaft auch nicht mit der Stellenvergabe in Deutschland vergleichen. Wenn z. B. Dirk Niebel in dem Amt, das er ursprünglich mal abschaffen wollte, nun zusätzliche Abteilungen schafft und mit FDP-Leuten besetzt, ist das etwas völlig anderes. Er braucht dort in den Schlüsselpositionen Leute mit politischem Weitblick, der, wie wir ja auch alle wissen, bei der FDP besonders ausgeprägt ist. Dass die Leute dann von der Materie wenig bis keine Ahnung haben, ist dabei wichtig. Stellen Sie sich vor, einer oder eine hätte nicht nur den FDP-üblichen politischen Weitblick, sondern dazu noch Ahnung von dem, was er tut. Das würde nicht nur den politischen Entscheidungen Abbruch tun, sondern zusätzlich bestünde die Gefahr, dass er/sie es wegen einer Sache so eilig hat, an die Arbeit zu kommen, dass er/sie völlig vergisst, zuvor das Gewissen an der Garderobe abzugeben. Man stelle sich das Fiasko vor, er/sie würde eine "Gewissensentscheidung" treffen, nicht auszudenken. Darüber kann man mal scherzen, evtl. auch mal rein theoretisch diskutieren, aber doch keinesfalls zur Anwendung bringen. Wie fürsorglich die FDP ist, beweist, dass sie ein einst abgeschafftes Gesetz wieder eingeführt hat, das bestimmten politischen Beamten, wenn sie bei einem Regime-Wechsel in den vorzeitigen Ruhestand geschickt werden (schließlich haben auch andere Parteien Freunde, die man unterbringen muss), zusätzlich 600,- Euro monatlich erhalten. Man sieht, im Entwicklungsministerium steht ein wahres Genie an der Spitze, mit sehr viel politischem Weitblick. Und es beweist, dass in Deutschland keine Vetternwirtschaft betrieben, sondern sehr sorgfältig vorgegangen wird.
Ich habe noch mal versucht, geistig Revue passieren zu lassen, wie der Ablauf war. Begann nicht alles (hier in Deutschland) mit der IKB. Hatten wir da nicht auch hervorragende Leute aus der Politik sitzen, die von der Pleite der IKB dann völlig überrascht wurden, u. a. Leute wie Steinbrück und Asmussen? Folgte nicht kurz danach die Pleite der HRE und wieder waren die beiden vorgenannten Politiker des damaligen Finanzministeriums involviert. War es nicht der möglicherweise künftige Kanzlerkandidat der SPD, Peer Steinbrück, dem genau einen Tag, nachdem die Mutter der HRE, die HupoVereinsbank, gesetzlich von ihrer Haftungspflicht befreit war, die Pleite der HRE feststellte? Einen Tag zuvor wäre die HupoVereinsbank noch haftungspflichtig gewesen, nun wurde uns, den Bürgern, diese Ehre zuteil, diese Bank zu retten. Das war der Anfang einer lustigen Retterei, weil Banken ja "systemisch" waren und um eine systemische Bank zu retten, machen wir ja gerne unsere Steuergelder locker.
Doch es ging uns nicht alleine so. Alle Euro-Länder mussten retten, auf Teufel komm raus. Aber womit, wenn kein Geld da ist? Natürlich in Form von Krediten, die uns die Banken leihen, die wir retten müssen. Noch schnell eine gesetzliche Änderung der Bilanzregeln für Banken (Steinbrück/Asmussen), damit sie die Abfallpapiere in der Bilanz zum Kaufwert, statt zum Zeitwert verbuchen können und schon war die Bankenkrise bewältigt. Ein Teil der rettenden Euro-Länder brach allerdings ein, weil sie die zusätzliche Steuerlast nicht mehr schultern konnten und prompt traten die Ratingagenturen auf den Plan und stuften diese Länder herunter.
Irgendwie, so mein Eindruck, kommt die Rolle der Rating-Agenturen in Presse und Fernsehen ein wenig zu kurz. Offenbar hat man vergessen, dass es diese Agenturen waren, die zusammen mit US-Banken die ABS-Pakete (Verbriefungen) der Schrottimmobilien geschnürt und dann mit dem besten Rating versehen haben. Das wiederum verleitete Banken weltweit, in diese Papiere mit Aussicht auf schnelles Geld viel mehr zu investieren, als sie vertragen konnten, womit aus dem "schnellen Geld" eine "schnelle Pleite" wurde. Nun kommen diese "ehrenwerten Agenturen" daher und stufen europäische Länder herunter. Jetzt müssen diese Länder gerettet werden, denn es sind ja Euro-Länder. Deshalb war man schnell einig, dass man einen "Rettungsfond" gründen müsse, den EFSF, in den jedes Euro-Land erst mal viel Geld einzahlen muss, das man natürlich nur mittels Krediten beschaffen kann, um die Länder zu retten, denen nicht nur die Ratingagenturen, sondern auch der Euro das Genick gebrochen haben. Der EFSF soll dann den Ländern Kredite geben, die ohnehin schon überschuldet sind und er vergibt diese Kredite nur, wenn dafür Auflagen von diesen Ländern erfüllt werden. Nichts Dramatisches. Sie müssen nur Staatsgut (möglichst unter Wert) verkaufen, Renten kürzen, Löhne senken und einfrieren und vor allem sparen. Das bringt diese Länder wieder auf die Beine, sagen zumindest die Experten. Wo allerdings die Einnahmen herkommen sollen, wenn die Binnenwirtschaft weitgehend lahmgelegt wird, die ohnehin schon hohe Arbeitslosigkeit massiv ansteigt, der Export nicht oder nur marginal ausgeweitet werden kann, dann aber nicht nur die Schulden getilgt und die Zinsen bezahlt werden müssen, darüber schweigen sich die Experten aus.
Man möge mir verzeihen, aber dieser Ablauf ist in meinen Augen derart primitiv und dumm, dass das nicht eine Abfolge von Fehlentscheidungen bei Politik, Banken und Ratingagenturen sein kann. Dahinter steckt Absicht. Doch äußert man das, wird man zum Verschwörungstheoretiker abgestempelt, so, als ob es keine Verschwörungen gäbe. Die ganze Entwicklung der BRD nach 1945 ist nichts als eine Verschwörung, in der man den Menschen vorgaukelt, Deutschland sei ein souveräner Staat. Das war er in diesem Zeitabschnitt zu keiner Zeit und das sagt nicht irgendwer, sondern der derzeitige Finanzminister auf einer Bankentagung. Folglich wissen es auch die Bankster. Für mich ist das eine Verschwörung übelsten Ausmaßes und ein Hinweis, dass so manch schienbar unabänderliche Entwicklung ein lange und sorgfältig geplanter Teil einer Verschwörung ist. So, wie man uns eine nicht vorhandene Souveränität vorgaukelt, wird uns auch eine nicht bestehende Demokratie vorgegaukelt. Die Bevölkerung kann und konnte keinerlei Einfluss auf politische Entscheidungen nehmen, von denen einige wohl nie hätten verwirklicht werden können, wenn Demokratie eine Rolle spielen würde. Ob der Euro eingeführt worden wäre, ist mehr als fraglich und ob der Lissabonvertrag mit Zustimmung einer Mehrheit der Bevölkerung Wirklichkeit geworden wäre, nachdem bereits bei den zuvor abgeschlossen EU-Vertragen deutlich wurde, dass diese EU ein undemokratisches und bürokratisches Monstrum ist, dass von Lobbys und nicht von der Politik regiert wird.
(Quelle: http://www.flegel-g.de/)
